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Piura, La Tortuga & Der Süden

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Ich bin nun seit 21 Tagen in Peru, und ich spüre, wie sich mein Kopf mit einer unglaublichen Fülle an Informationen füllt. Es ist eine intensive Zeit, und umso schöner ist es, meine Erfahrungen hier in meinem Blog festzuhalten und sie mit euch zu teilen. Meine Begegnungen mit den Menschen hier waren bisher sehr vielfältig, sowohl im Rahmen meiner Arbeit als auch in meiner Freizeit. Ich war bereits an allen unseren Einsatzstellen im Einsatz: in Piura, in dem kleinen Fischerdorf La Tortuga und im Umland südlich der Stadt, in der sogenannten „Piura Baja“. In der zweiten Woche ist Pauline, eine französische Psychologin, angekommen, mit ihr füllen sich nun alle 4 Räume unserer Wohnung. Wir verbringen viel Zeit zusammen, sowohl auf der Arbeit als auch danach, und wir verstehen uns sehr gut. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie als professionelle Freiwillige das CANAT-Team sinnvoll ergänzt und dass sie den Kindern viel beibringen kann. In der dritten Woche habe ich viele Häuser in den vielen...

Erster Eindruck

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Heute vor acht Tagen bin ich an einem Abend mit Sonnenuntergang in Piura gelandet. Die Region Piura hat über zwei Millionen Einwohner, wobei sich das Umland um die Stadt Piura zentriert. Die Peruaner, denen ich begegnet bin, habe ich als sehr freundlich und humorvoll wahrgenommen. So war der Abend, an dem ich empfangen wurde, ein sehr schöner – nicht nur wegen des roten Sonnenuntergangs, wie er hier in Piura fast täglich zu beobachten ist, sondern auch wegen des gemeinsamen Essens in einer von dem CANAT-Team bevorzugten Bar mit dem Namen „Zombie“. Die Einwohner Piuras und die Peruaner allgemein sind besonders stolz auf ihre Küche. Besonders typisch ist das Ceviche. Alle benötigten Zutaten bekommt man auf dem Markt von Piura. Dieser ist sehr groß, dort werden die verschiedensten Dinge verkauft. Unter anderem gibt es auch sogenannte „Hexenläden“. Dort werden Kräuter und Salben verkauft, denen magische Wirkungen zugesprochen werden. Am zweiten Tag nach meiner Ankunft wurden wir zum Strand...

Gedanken eines Freiwilligen vor seinem Einsatz

Für mich beginnt schon in 8 Tagen mein einjähriger Einsatz als Freiwilliger in Peru. Entsendet wurde ich von der Organisation Jesuit Volunteers. Dabei handelt es sich um ein Sozialprojekt des Jesuitenordens. Wir Freiwilligen sollen durch unser Mitwirken spendenfinanzierte Projekte unterstützen. Für die Menschen vor Ort bedeutet es eine Chance auf eine bessere Zukunft, für mich bedeutet es eine Möglichkeit zu reisen und so die Welt mit eigenen Augen kennenzulernen. Zu meiner Person: Mein Name ist Martin, ich bin 19 Jahre alt. Spanisch, also die Sprache, die in Peru gesprochen wird, ist zusammen mit Deutsch meine Muttersprache. Ich interessiere mich für Kunst, Musik und Kultur, und schon als ich noch ein Kind war, war mir klar, dass ich, wenn ich groß bin, um die Welt reisen werde. Dieses Jahr ist für mich ein Traum, der in Erfüllung geht. Aber zum Glück bin ich nicht allein. Die Organisatorinnen von Jesuit Volunteers, allen voran unsere Referentin Rossemary, werden uns, meine Mitfreiwil...